Gemeinsam unter einem Dach

Viele Vogel- und Fledermausarten sind Kulturfolger. Seit Jahrhunderten leben sie mit uns Menschen in guter Nachbarschaft, machen sich als Insektenvernichter nützlich und unsere Städte lebendig und lebenswert.

An warmen Sommerabenden verleihen die typischen, lauten Rufe der Mauersegler manchem Stadtviertel geradezu südliches Flair. Pfeilschnell jagen die rasanten Flugkünstler um unsere Häuser und vermitteln damit pure Lebensfreude. Die Vögel gehören zum Sommer in der Stadt wie Straßencafes und laue Abende in Biergärten.

Allerdings könnte dies bald ein Ende haben. Gemeinsam mit anderen Gebäudebrütern verschwinden sie nach und nach aus unseren Städten.

Sind wir vielleicht noch mit den fröhlich tschilpenden Spatzentrupps groß geworden, die uns allerorts in Cafes frech die Kuchenkrümel vom Teller stibitzten, so müssen wir heute in den Zoo gehen, wenn wir unseren Kindern in der Kölner Innenstadt noch einen Haussperling zeigen möchten.

Unsere beliebten Nachbarn werden von ihren Nistplätzen vertrieben zugunsten von Klimaschutz am Bau, Dach- und Fassadensanierungen und Neubauten ohne Vogelperspektiven. Dabei ist eine Wohngemeinschaft zwischen Mensch und Tier von Architekten und Hauseigentümern planbar und von großem Nutzen.


Die Ausstellung „Nest in Peace“ zeigt kreative und leicht realisierbare Lösungswege zum Erhalt der Arten durch einfache Baumaßnahmen.


Bewahren Sie ein Stück lebenswerte Natur und erhalten Sie Spatzen, Mauerseglern + Co ihr zu Hause.